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	<title>Anthroposophie-im-Alltag.de &#187; Gutedel</title>
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	<description>Die Welt ist ein Geschenk.</description>
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		<title>Tabuthema Männer um 17.55 Uhr: Knoblauchhendl</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 18:53:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alexanderdill</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Darüber liest man nichts. Nirgendwo. Hungrige Männer um 17.55, die nach der Arbeit verzweifelt nach Essen suchen. Das Mittagessen ist schon zu lange vorbei. Das ungewisse Abendessen bei einer Frau, die vielleicht ein paar Salatblätter wäscht, liegt in ferner Zukunft. Hier kommt die Stunde der Würstchenbuden und der kleinen Bierbars sowie der früh, nämlich eben deshalb um 17 Uhr öffnenden Landgasthöfe. Deren Wirtinnen wissen, <em>was </em>Mann und vor allem <em>wann </em>er es braucht und leuchten ihm bei der frühabendlichen Radtour ein <a href="http://www.weinstube-schmid.de/">heimeliges Licht</a>:</p>
<p><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/09/17092009377.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-331" title="17092009377" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/09/17092009377-420x560.jpg" alt="17092009377" width="420" height="560" /></a></p>
<p>Der Mann weiß es zu deuten und fliegt wie eine Motte hinein. Er übergeht alle Gerichte, die irgendwie mit Salat oder gar Gemüse drohen und kommt gleich zur Sache. Ein knuspriges, halbes Knoblauchhendl aus der nahegelegenen Klosterzucht, also katholisch gemästet, macht sich anheischig, dem Mann <em>I made your day </em>zuzurufen<em>; </em>ein Ruf, dem zu widerstehen ihm seine Natur verbietet.</p>
<p><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/09/17092009379.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-333" title="17092009379" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/09/17092009379-560x420.jpg" alt="17092009379" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Doch trotz dieses elementaren und gewaltigen Vorganges, ein ganzes Tier zu schlachten, um Mann den Feierabend zum Feste gereichen zu lassen, kommt das Gesamtensemble filigran und gepflegt hinüber, abhold jeden Fettfleckes:</p>
<p><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/09/17092009380.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-330" title="17092009380" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/09/17092009380-420x560.jpg" alt="17092009380" width="420" height="560" /></a></p>
<p>Der 2008er Gutedel brilliert mit unglaublichen 0 Prozent Restzucker. Er ist selbstverständlich von <a href="http://www.weinstube-schmid.de/">Schmid </a>selbst. Obwohl das Sprechen über Wein auch hier im Blog <a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/leben-im-alltag/2009/die-kleinstadtgalerie/">Gefahren </a>birgt, darf doch festgestellt werden, dass auch im Markgräfler Land ein paar wirklich trockende und durchgegorene Tischweine gemacht werden. Zum Beispiel auch der 2007er Nobling von <a href="http://www.weingut-brugger.de/">Brugger</a>, nebenbei mit Bio-Zertifikat. Die Endrechnung von 13,50.- nimmt selbst auf den Regelfall <a href="http://www.bafoeg-aktuell.de/cms/recht/unterhalt/pflichten-der-eltern.html">Unterhaltsflicht </a>Rücksicht, so dass Mann sich mit gutem Gewissen auf den Heimweg machen kann:</p>
<p><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/09/17092009382_1.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-334" title="17092009382_1" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/09/17092009382_1-560x420.jpg" alt="17092009382_1" width="560" height="420" /></a><br />
Es ist 19.34.</p>
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