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	<title>Anthroposophie-im-Alltag.de &#187; Gehirn</title>
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	<description>Die Welt ist ein Geschenk.</description>
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		<title>Betroffen unter Betroffenen  &#8211; ein Wochenende mit Schädel-Hirn-Trauma-Patienten</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 14:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alexanderdill</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben im Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich nur den Künstler Jerome Person begleiten. Person hat vor sieben Jahren bei einem Unfall ein Schädel-Hirn-Trauma der Stufe drei erlitten. Ich kannte ihn noch aus der Zeit vor dem Unfall und nun bat er mich, mit ihm zu einem Wochenendseminar der Hannelore-Kohl-Stiftung nach Hennef zu fahren.
Doch sofort fand ich mich in Workshop [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/Bild008.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-124" title="Thomas, Alexander und René, der mit uns spricht, ohne selbst zu sprechen." src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/Bild008-560x448.jpg" alt="Bild008" width="560" height="448" /></a>Eigentlich wollte ich nur den Künstler <a href="http://www.jeromeperson.com/d_index.html">Jerome Person</a> begleiten. Person hat vor sieben Jahren bei einem Unfall ein Schädel-Hirn-Trauma der Stufe drei erlitten. Ich kannte ihn noch aus der Zeit vor dem Unfall und nun bat er mich, mit ihm zu einem Wochenendseminar der <a href="http://www.hannelore-kohl-stiftung.de/index.html">Hannelore-Kohl-Stiftung </a>nach Hennef zu fahren.<br />
Doch sofort fand ich mich in Workshop 2, geleitet von dem Psychologen<strong> Markus Teuber</strong> (Bild rechts) wieder &#8211; und war auf einmal ein Mensch unter Menschen. Wie Unfälle und Schlaganfälle das Leben verändern &#8211; hier sah ich es sehr plastisch. Einer sagt: &#8220;Ich habe in meiner Ehe in der Hölle gelebt. Nach dem Schlaganfall bin ich einfach weggegangen und nicht wieder gekommen.&#8221; <strong><br />
</strong></p>
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<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: x-small;"><strong> </strong></span></p>
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<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/Bild009.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-125" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px; float: right;" title="Gruppenleiter Markus Teuber" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/Bild009-240x300.jpg" alt="Gruppenleiter Markus Teuber" width="240" height="300" /></a>Anfangs fürchtete ich, den oft langsam sprechenden SHT-Patienten mit meinen Beiträgen wertvolle Zeit zu nehmen. Aber schließlich kamen wir alle sehr persönlich ins Gespräch. Ich erinnerte mich, auch einen schweren, aber folgenlosen Unfall gehabt zu haben. Wir sprachen über unglückliche Ehen und den Sinn von eigenen Kindern. Als es darum ging, dass wir uns alle positiv sehen sollten, da wir sonst keine Partner fänden, wagte ich den Widerspruch: Wir sollten doch uns und andere nicht selbst belügen, also dazu stehen, wenn wir uns schlecht und minderwertig fühlen.<br />
Wir entdeckten auf einmal die Paradoxie der Appelle &#8211; daß man nur erwarten könne, geliebt zu werden, wenn man sich selbst zuvor liebenswert findet &#8211; und ich nahm verwundert zur Kenntnis, wie groß die Resistenz der SHT-Betroffenen gegenüber den Standardvorgaben aus Psychologie, Coaching und Illustrierten ist.<br />
Vermutung: Nach dem Erleben von solchen Grenzsituationen ist die Angst, vor Sanktionen, wenn man den Normen nicht gehorcht, nicht mehr so groß. Schließlich haben die Normen ja auch nicht vor dem Unfall oder Anfall geschützt und es trifft Menschen, die völlig normal  &#8220;funktioniert&#8221; haben.</p>
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<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: x-small;"><strong> </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/Bild011.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-127" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px; float: left;" title="Uwe, durch sein Trauma glücklich geworden" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/Bild011-240x300.jpg" alt="Uwe" width="240" height="300" /></a><strong>Uwe </strong>(Bild links) hat nach dem Trauma eine Technik der Anmache entwickelt, die an den frühen Woody Allen erinnert: <em>&#8220;Guten Tag, ich bin sprachbehindert und möchte ein bißchen trainieren. Haben Sie Lust, ein bißchen mit mir zu trainieren?&#8221;</em><br />
Er betritt bei der Annäherung an das andere Geschlecht sofort die Ebene der Freundschaft, die uns normalerweise als diskriminierende Herabsetzung bis ins Mark verletzt (&#8221;Lass uns doch <em>Freunde</em> bleiben&#8221;).</p>
<p style="text-align: justify;">Die Sprache von Uwe ist sehr langsam, aber äußerst gewählt, ja druckreif. <strong>René </strong>wiederum gestikuliert überwiegend und nimmt deutlich emotional Anteil an den flott-intellektuellen Gesprächen, die <strong>Thomas,</strong> der Wirtschaftsprofessor ist, mit mir beim Essen und in den Pausen führt. Er hat eine Form des Zuhörens entwickelt, die selbst Gespräch ist und ihn in unser Gespräch miteinbezieht, auch, wenn er kaum ein Wort hervorbringt.<br />
Aus welcher Quelle stammt Renés ungeheuere Positivität und Lebensfreude, die er über die Teilnahme empfindet?</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><img class="size-medium wp-image-126 alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px; float: right;" title="Alexander und Jörg, Leidensgenossen" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/Bild010-300x240.jpg" alt="Alexander und Jörg" width="300" height="240" />Das Verlassen-Werden von der Partnerin als ewige Frage an mich und das Leben teile ich mit <strong>Jörg </strong>(rechts im Bild). Er fragt: &#8220;Welchen Sinn soll es denn haben, Kinder zu machen, wenn man dann bald auseinandergeht?&#8221;. Eine mögliche Antwort: Die Kinder bleiben auch, wenn die Partnerschaft endet. Ich finde in Jörg meinen eigenen Pessimismus wieder, den ich dann wiederum bei Jörg meine, bemerken zu müssen.<br />
Letztlich sind es also ganz normale, gruppentherapeutische Prozesse, die die Unterschiede zwischen Betroffenen und &#8220;Begleitern&#8221; verwischen, wenn man dies zuläßt.<br />
Auf jeden Fall aber gewinnen beide dabei. Das Seminar hat allen Beteiligten vorgeführt, wie fest das Stammreservoir an Problemen in Menschen mit oder ohne Traumata verankert ist &#8211; und die Basis jeden Dialoges bildet.</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: x-small;"> </span></strong></p>
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		<title>Zur Therapie von Mandelentzündung und Rationalismus</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 08:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alexanderdill</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben im Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[anthroposophisch]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Rationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen versuchte ein Virus vergeblich, in mich einzudringen. Die schlechte Nachricht für Viren: Seit einer anthroposophisch-homöopathischen Behandlung durch den Berliner Arzt Dirk Arntzen im harten Winter des Jahres des Herrn 1989 haben Viren bei mir keine Chance mehr. Damals kam ich mit einer fast schon chronischen, eitrigen Mandelentzündung zu ihm. Ich: ein unruhiger und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Vor ein paar Tagen versuchte ein Virus vergeblich, in mich einzudringen. Die schlechte Nachricht für Viren: Seit einer anthroposophisch-homöopathischen Behandlung durch den Berliner Arzt Dirk Arntzen im harten Winter des Jahres des Herrn 1989 haben Viren bei mir keine Chance mehr. Damals kam ich mit einer fast schon chronischen, eitrigen Mandelentzündung zu ihm. Ich: ein unruhiger und überforderter junger Familienvater. Arntzen gab mir glaube ich <em>Mercurius</em> D 12 und sagte zu mir: &#8220;Sie werden jetzt noch einmal starke Schmerzen haben und dann wird es nie wiederkommen.&#8221;<br />
Was er nicht sagte, war, dass auch normale Grippe- und Erkältungsviren unter den von ihm damals ausgesprochenen Bann fielen. Dumm gelaufen &#8211; für die Viren.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: center;">
<dl id="attachment_87" class="wp-caption   aligncenter" style="width: 460px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/viren_1.png"><img class="size-full wp-image-87" title="viren_1" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/viren_1.png" alt="Modell der Funktionsweise von Viren" width="450" height="338" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Modell der Funktionsweise von Viren</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: left;">Ich kann nur feststellen: Wenn Viren so clever sind, wie hier dargestellt, dann ist die Immunisierung gegen sie als grafisches Modell kaum mehr darstellbar, denn irgendwo muss ja ein Befehl gespeichert sein, Viren zu erkennen und zu löschen. Nur wo? Im Blut? Im Gehirn? Pharmakologen würden für dieses Wissen ein Vermögen geben.<br />
Auch Weltanschauungen &#8211; und zwar gerade die ganz vernünftig auftretenden &#8211; versuchen, in ein geschwächtes Immunsystem einzudringen.<br />
Dies geht zum Beispiel besonders gut bei Studenten der Betriebswirtschaft, wie das folgende Studienplanmodell der Universität Bielefeld zeigt:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-large wp-image-88   alignnone" title="netzplan uni bielefeld" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/netzplan-uni-bielefeld-580x405.png" alt="netzplan uni bielefeld" width="580" height="405" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/netzplan-uni-bielefeld.png"></a></p>
<p style="text-align: left;">Nachdem in nur 6 Semestern der Virus vollständig eindringen konnte, können die Wirte (Betriebs- und Volkswirte) nun den Virus selber weitertragen, wobei er mutiert. Vom einfachen, leicht zu bekämpfenden Rationalitätsvirus<br />
(siehe Abbildung)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/DeduktionRationalismus01.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-90" title="DeduktionRationalismus01" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/DeduktionRationalismus01.jpg" alt="DeduktionRationalismus01" width="381" height="419" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Wird er zur schwerer zu bekämpfenden Projekttheorie (siehe Abbildung)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/Projektmodell.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-89" title="Projektmodell" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/Projektmodell.jpg" alt="Projektmodell" width="538" height="284" /></a></p>
<p style="text-align: left;">&#8230;.um sich dann derart zu tarnen, dass nur äußerst sensibilisierte Immunsysteme in der Lage sind, ihn überhaupt noch als den Virus der Rationalität wahrzunehmen, da er dazu neigt, alle Begriffe zu infizieren, wie die folgende Abbildung zeigt:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/t00274.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-92" title="t00274" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/t00274-580x433.png" alt="t00274" width="580" height="433" /></a></p>
<p>Was bleibt, ist die Frage, wie man sich gegen virusartigen Rationalismus schützen kann, mit welchen Medikamenten in welcher Dosierung. Ich denke: Ohne eine ausführliche Anamnese, wie sie Dirk Arntzen bei mir vorgenommen hat, wird es schwer sein, ein Entsprechungsmittel zu finden.</p>
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