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	<title>Anthroposophie-im-Alltag.de &#187; Basel</title>
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		<title>Deutsche Marktwirtschaft, erklärt am Mineralwasserpreis</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 21:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alexanderdill</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer bereits einmal in die Situation gekommen ist, an einer deutschen Tankstelle das Bedürfnis nach 0,5 Liter Mineralwasser zu verspüren, kennt auch deren Preis: Unter Euro 1,50.- geht in der Regel nichts. Es dürfen aber auch gerne einmal 2,95.- sein. Deutschland ist ein wohlhabendes Land mit 42 Millionen angemeldeten Automobilen. Wer ein Auto hat, so mag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer bereits einmal in die Situation gekommen ist, an einer deutschen Tankstelle das Bedürfnis nach 0,5 Liter Mineralwasser zu verspüren, kennt auch deren Preis: Unter Euro 1,50.- geht in der Regel nichts. Es dürfen aber auch gerne einmal 2,95.- sein. Deutschland ist ein wohlhabendes Land mit 42 Millionen angemeldeten Automobilen. Wer ein Auto hat, so mag man vermuten, wird doch auch 2 Euro für einen halben Liter Mineralwasser haben, oder?</p>
<p><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/11/04112009745.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-636" title="04112009745" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/11/04112009745-560x420.jpg" alt="04112009745" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Dieses Foto entstand heute an der Tankstelle in Kleinhüningen, Basel, Schweiz. Dort kostet ein halber Liter Mineralwasser 60 Rappen, das sind 40 Cent &#8211; incl. Pfand, da es sinnvollerweise keinen Pfand gibt. Das Mineralwasser in Deutschland kostet also zwischen 300 und 500 Prozent mehr. Kluge Marktwirtschaftler, wie sie Deutschland ja regieren, werden wissen, warum: Es ist der <em>Markt</em>.<br />
<a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/11/04112009746.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-637" title="04112009746" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/11/04112009746-420x560.jpg" alt="04112009746" width="420" height="560" /></a></p>
<p>Mineralwasser nämlich ist ein so knappes und seltenes Gut, die Nachfrage danach gerade an Tankstellen so hoch, dass der Preis steigen muß. Wie der Goldpreis. Wie der Ölpreis. Auf der klugen Webseite <a href="http://www.erfolgreich-im-geschaeft.de/56.html"><em>Erfolg im Geschäft</em> </a>wird erklärt, wie Preisdifferenzierung erfolgt. Zitat: </p>
<p><em>Die Dringlichkeit eines Bedarfs übt einen deutlichen Einfluss auf den Preis aus:</em></p>
<ul>
<li><em>Wer in Eile ist oder ein Problem hat, sieht in erster Linie die Lösung und nicht den Preis (z.B. Getränkepreise in Tankstellen, Zuschläge für 24-Stunden-Lieferservice usw.)</em></li>
</ul>
<p><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/11/04112009747.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-638" title="04112009747" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/11/04112009747-560x420.jpg" alt="04112009747" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Die Schweizer Tankstelle führt den Zusatz <em>pronto,</em> was schnell heißt. Sie scheint die Marktwirtschaft nicht verstanden zu haben. Offensichtlich lebt der Betreiber, der Schweizer Coop-Konzern, dessen Aktie sich in den letzten 12 Monaten zwischen desaströsen 61 und 72 CHF <a href="http://www.stocks.ch/aktien/Bank_Coop-Aktie">bewegte</a>, in einer marktfernen Traumwelt. Ganz offensichtlich wird in der kommunistischen Schweiz der Mineralwasserpreis wie auch der Benzinpreis von der Regierung subventioniert, um das Volk ruhig zu halten. Wir haben ja an der DDR gesehen, wohin das führt. Zum Glück wird in Deutschland Tankstellen nicht von Politkommissaren der Mineralwasser- und Benzinpreis diktiert, sondern freie Händler entscheiden frei über den Preis.</p>
<p><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/11/04112009749.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/11/04112009749.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-635" title="04112009749" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/11/04112009749-300x225.jpg" alt="04112009749" width="300" height="225" /></a> </p>
<p> </p>
<p>Wenn es aber so ist, wie Regierung und <em>Handelsblatt</em> behaupten, fragt sich der Autor, warum bietet dann nicht einer auch Mineralwasser für 40 Cent an? Wäre doch eine Preisdifferenzierung. Nun, auf Autobahnen entscheidet die deutsche Regierung, wer die Tankstellen pachten darf. Und dieser beliebt es, dass dort Mineralwasser 2 Euro kostet. Weil sie daran mitverdient. Weil zumindest die Ölkonzerne ihre Freunde sind. Weil es <em>Marktwirtschaft </em>ist eben.<br />
Und die werden die roten Schweizer nie verstehen. Die deutsche <em><a href="http://www.google.com/search?q=marktpreisologie&amp;rls=com.microsoft:de:IE-SearchBox&amp;ie=UTF-8&amp;oe=UTF-8&amp;sourceid=ie7&amp;rlz=1I7SUNA">Marktpreisologie</a></em>.</p>
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		<title>Eiffelturm in Basel am warmen Sonntagabend</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 19:38:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alexanderdill</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben im Alltag]]></category>
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		<category><![CDATA[Tour Eiffel]]></category>
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		<description><![CDATA[Sonntagabend in Basel ankommend, staune ich über die warme Luft und wie voll die Stadt ist. Die Straßenbahn fährt auch sonntags alle 10 Minuten. Ich sehe offene Supermärkte und werde unsicher: Habe ich mich im Tag vertan? Mir eingeredet, dass Sonntag ist? Öfters habe ich das Gefühl, nicht mehr zu wissen, wo ich bin und welcher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonntagabend in Basel ankommend, staune ich über die warme Luft und wie voll die Stadt ist. Die Straßenbahn fährt auch sonntags alle 10 Minuten. Ich sehe offene Supermärkte und werde unsicher: Habe ich mich im Tag vertan? Mir eingeredet, dass Sonntag ist? Öfters habe ich das Gefühl, nicht mehr zu wissen, wo ich bin und welcher Tag es ist. Nein, es ist einfach nur <a href="http://www.appenzeller-sennenhunde-club.com/"><em>Schweiz</em>.</a></p>
<p><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/11/01112009732.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-628" title="01112009732" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/11/01112009732-560x420.jpg" alt="01112009732" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Irgendetwas wird gefeiert, eine Kirmes im alten Stil mit Riesenrädern und Karussels. Mit Kindern und Zuckerwatte. Sogar den <a href="http://images.google.com/imgres?imgurl=http://img.fotocommunity.com/Youth-Connection/Architektur/la-Tour-Eiffel-04-a18190665.jpg&amp;imgrefurl=http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/18190665&amp;usg=__p4OmmXq325OA-ubkUNQ1J3mCnn4=&amp;h=547&amp;w=1000&amp;sz=171&amp;hl=de&amp;start=112&amp;um=1&amp;tbnid=vBFkgE2rY3n3QM:&amp;tbnh=82&amp;tbnw=149&amp;prev=/images%3Fq%3Dtour%2Beiffel%26ndsp%3D18%26hl%3Dde%26rls%3Dcom.microsoft:de:IE-SearchBox%26rlz%3D1I7SUNA%26sa%3DN%26start%3D108%26um%3D1"><em>Tour Eiffel</em> </a>bietet die 170.000-Einwohner-Stadt auf, die mit 1100 Stiftungen mehr Stiftungen beherbergt, als drei deutsche Flächenbundesländer gemeinsam:</p>
<p><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/11/01112009730.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-626" title="01112009730" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/11/01112009730-560x420.jpg" alt="01112009730" width="560" height="420" /></a><br />
Ich kaufe 100g heisse Maroni zu moderaten CHF 4,00.-: Sie sind köstlich weich und saftig. Im Vorbeigehen verdrücke ich noch Fast-Food, weil ich auf dem Weg in die Spätschicht bin.</p>
<p><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/11/01112009728.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-624" title="01112009728" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/11/01112009728-560x420.jpg" alt="01112009728" width="560" height="420" /></a></p>
<p>So verrinnt dieser milde Abend. Ehe ich auf Gedanken kommen kann, sitze ich bereits wieder in der Tramlinie 14, um zu meinem kostenlosen Parkplatz an der St. Albans-Anlage zu gelangen. Die Tram ist leer.</p>
<p><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/11/01112009731.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-627" title="01112009731" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/11/01112009731-560x420.jpg" alt="01112009731" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Sie erinnert mich ein bißchen an Oslo und Stockholm.</p>
<p><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/11/01112009735.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-629" title="01112009735" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/11/01112009735-300x225.jpg" alt="01112009735" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Komisch, dass ich in letzter Zeit Bilder von mir zeige. Viele Blogger vermeiden das wie die Pest. Aber ich blogge ja auch nicht, sondern berichte. Ich bin Fotoreporter.</p>
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		<title>Die grossen Gemeingüter Teil 1: Schwimme im Rhy</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 08:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alexanderdill</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben im Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Basel]]></category>
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		<category><![CDATA[Gemeingüter]]></category>
		<category><![CDATA[Neuenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Strobl]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe überlegt, ob ich den Beitrag von Christoph Schlingensief und die Diskussion über die Ursachen von Krebs noch länger hier stehen lassen soll. Da er noch rechts am Rand steht und ich ja auch verlinken kann, habe ich mich dafür entschieden, meine ursprünglichen Reportagen fortzusetzen. Ich kann ja jederzeit das Thema wiederaufnehmen.
Teil meines Forschungsaufenthaltes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Ich habe überlegt, ob ich den Beitrag von <a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/leben-im-alltag/2009/der-krebs-holt-meine-vorsatze-ein/">Christoph Schlingensief </a>und die Diskussion über die Ursachen von Krebs noch länger hier stehen lassen soll. Da er noch rechts am Rand steht und ich ja auch verlinken kann, habe ich mich dafür entschieden, meine ursprünglichen Reportagen fortzusetzen. Ich kann ja jederzeit das Thema wiederaufnehmen.</p>
<p style="text-align: center;">Teil meines Forschungsaufenthaltes in Basel und im Markgräfler Land ist die Erforschung des Wertes von Gemeingütern (siehe dazu auch die aktuelle Diskussion im<a href="http://faz-community.faz.net/blogs/chaos/archive/2009/08/19/[...]"> </a><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/chaos/archive/2009/08/19/von-der-gold-ueber-die-roggen-zur-rentenmark.aspx">FAZ-Blog </a>von Thomas Strobl ). Diese sind ganz einfach dadurch definiert, daß jeder Mann, jede Frau sie kostenlos genießen kann. Das reicht von der Gratiszeitung an der Trambahnhaltestelle bis zum<a href="http://www.mitte.ch/raumschiff/5/"> Surfsaal </a>des Unternehmens Mitte, von der kostenlosen medizinischen Notfallversorgung bis zum freien Betreten der Kirchen. Seit er so sauber ist, daß man dort nicht nur Fische, sondern auch Badende beobachten kann, ist der Rhein ein gigantisches Gemeingut. Hier bei Neuenburg, wo 1940 Ernst Jünger in den Rheinwäldern vergeblich auf den Feindkontakt seiner Kompanie wartete &#8211; der Blitzkrieg war zu schnell &#8211; sieht der Rhein aus wie die <em>Isar vor</em> Bad Tölz oder der <em>Tagliamente </em>hinter Tolmezzo:  <a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/23082009168.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-187" title="23082009168" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/23082009168-560x420.jpg" alt="23082009168" width="560" height="420" /></a> Der Rhein &#8211; nur Wenige wissen es &#8211; entspringt dem Trinkwassereservoir Bodensee und ist zumindest bis Straßbourg von Gemeinden gesäumt, die sich Kläranlagen in der finanziellen Größenordnung von Flughäfen leisten können. ER ist klar. Nicht glasklar, aber klar. Da es in Basel seit 5 Wochen 30 Grad hat, der Rhein immerhin noch 25, ist das<em> Rhy-Schwimme </em>DAS Gemeingut im sommerlichen Basel. Ob grillend (Fertiggrill für SFr 5,95.-) mit Bierdose&#8230;<a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/24082009176.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-185" title="24082009176" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/24082009176-420x560.jpg" alt="24082009176" width="420" height="560" /></a></p>
<p>Oder als Flaneur am Ostufer des Rheines mit dem Blick auf zur Zeit Tausende von Schwimmern, die sich mit ihren orangenen Schwimmsäckchen von der Schwarzwaldbrücke bis zur Johannisbrücke treiben lassen&#8230;.</p>
<p><a href="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/24082009177.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-186" title="24082009177" src="http://www.anthroposophie-im-alltag.de/wp-content/uploads/2009/08/24082009177-560x420.jpg" alt="24082009177" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Die ökonomische Berechnung des heutigen Party&amp;Freizeit Rheines würde ergeben, daß er als permanentes Outdoor-Event-Zentrum weuitaus wirtschaftlicher ist, denn zuvor als Lastkahnautobahn und selbst als Kühlwasserlieferant für Kernkraftwerke. Wir müssen nur einen täglichen Eintritt von SFr 6.- pro Kopf ansetzen. In den 100 Sommertagen macht der Rhein bei 100.000 Besuchern pro Tag stattliche 360 Mio Franken &#8211; nur in Basel.<br />
Im Hintergrund des Fotos sehen wir bereits ein künftig zu erkundendes Gemeingut: Das Basler Münster, eine Repräsentanz für kostenlose, einst aus religiösen Gründen errichtete Frei- und Dankesräume.</p>
]]></content:encoded>
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