Nachdem ich an diesem traumhaften Tag geistig mit einer Replik (natürlich Englisch) auf den Beitrag des US-Nobelpreisträgers Paul Krugman beschäftigt war, sehnte ich mich nach den Ecken, die mir so viel geben. Ich wohne nur 100 Meter von dieser Brücke…
…die mich an Spitzweg oder Ferdinand Georg Waldmüller erinnert, auf jeden Fall an eine Zeit, wo man noch über Brücken ging, zu Fuß, mit Eseln und Ziegen, mit Kindern und Hühnern. Ich hoffte, ich könne ein bißchen Waldmüller herstellen, so, wie in diesem wundervollen Bild hier…
Allerdings brauchte ich dazu eine Mutter mit Kindern – kein unlösbares Problem im kinderreichen Sulzburg:
Eine Pose konnte ich nicht arrangieren und möglicherweise speist sich die Lebendigkeit dieses Bildes in erster Linie daraus, daß die Gruppe zufällig vorbeikam und eben - anders als bei Waldmüller – in ihrem So-Sein ohne Pose erschien, dabei aber dennoch aus der musealen Brücke ein lebendiges Ding machte. Besonders freute ich mich über die Schatten, denen professionelle Fotografen vermutlich das Hauptaugenmerk schenken würden.
Plan: Mehrere Waldmüller-Bilder als Fotos nachstellen. Und das blieb nach diesem Moment übrig:



